Demo gegen Studiengebühren

November 30, 2006

…nannte sich das, was heute auf unserem Campus vor sich ging… Herr Stratmann, seines Zeichens Verantwortlicher Minister für Bildung in Niedersachsen, hatte sich angekündigt um unserer Uni einen Besuch abzustatten!

Nachdem die „studentische Vollversammlung“ nun schon vor ein paar Tagen beschlossen hatte, dass die Studiengebühren boykottiert werden und schon gezahlte Gelder zurück verlangt werden sollen, musste natürlich auch solch hoher Besuch gewisse Konsequenzen nach sich ziehen…

Ich nutze meinen Blog nun mal, um meine persönliche Meinung dazu abzugeben!
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Tea-Kwon-Duckdich

November 28, 2006

Gestern abend hatte ich das Vergnügen mit Jonny die zweite Tea-Kwon-Do Stunde meines Lebens hinter mich zu bringen. Jaja, die Uni bildet uns zu Killermaschinen aus…

Leider musste ich mal wieder feststellen, das meine Dehnbarkeit irgendwo zwischen der eines sechzigjährigen und eines Mahagonitisches liegt…

Im Klartext heißt das: Versuche ich die Tritte korrekt und nach Anweisung des Trainers mit geradem Bein auszuführen, reicht die maximale Höhe im besten Fall um einen Drittklässler die Kinnlade weg zu treten… Aber was solls, die Jugend wird ja eh immer renitenter, wer weiß wann man’s braucht!

Davon mal abgesehen müssen die brutalen, koreanischen Dehnübungen ja im Laufe der nächsten Jahre Resultate zeigen!

Das Training begann um 20:45h, dementsprechend war ich auch erst um kurz vor Mitternacht zuhause. Zumindest ist man so erledigt (okay, zumindest bin ICH danach so erledigt), dass man recht schnell friedlich einpennt!

Am Donnerstag steht die nächste Stunde auf dem Plan, mal sehen ob die Beweglichkeit dann schon zugenommen hat… (Ja, okay, das ist eine Illusion. Aber das wird schon!)


Google-Guy

November 27, 2006

Es ist passiert!

Die wichtigste Internet-Suchmaschine dieses Planeten hat mich in ihre Verzeichnisse aufgenommen, nun ist dieser Blog also auch leicht zu finden…

Als Anmerkung: Für „Schorsch den Gorilla“ bin ich auf dem ersten Platz der Suchergebnisse, hab’ ich’s doch gesagt… ;)


Das nächste Stöckchen…

November 26, 2006

Nimmt ja gar kein Ende mit den Dingern… Naja okay, dann mach ich das hier halt auch noch, komme quasi langsam auf den Geschmack… ;)

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Strichgepunktet, normgefaltet und abgeheftet

November 26, 2006

…habe ich jetzt endlich diese beknackte technische Zeichnung, über die ich mich ja weiter unten schon ausgelassen hatte…

Jetzt ist das Biest fertig und wird morgen abgegeben. Dann harre ich mal der Dinge die da bewertungstechnisch auf mich zukommen!dsc00079.JPG

Jedenfalls stelle ich einen abfotografierten Ausschnitt der Zeichnung mal online – auch um meine Erzeugerfraktion zu beruhigen, die nach ein bis zwei Besuchen auf meiner Seite an meinen ernsthaften Ambitionen fürs Studium zu zweifeln begann…

Warum bloß?


Casino Royale…

November 25, 2006

Gestern Abend habe ich mir mit Carina zusammen den neuen Bond angetan! Und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht! Er ist anders als die früheren Filme, irgendwie schmutziger und menschlicher, aber er steckt voller Humor und Anspielungen auf andere „Bonds“.

Und Daniel Craig -auch ich habe im Vorfeld auf ihn geschimpft- macht sich gut in der Rolle, die reine schauspielerrische Leistung reicht auf jeden Fall an Pierce Brosnan ran!

Ich werde von der Handlung mal nichts vorwegnehmen, da viele von euch den sicherlich selbst noch sehen wollen, nur so viel: Es wird die Entstehungsgeschichte der Figur „James Bond“ beleuchtet, dabei werden einige Ereignisse aufgezeigt, die ihn zu dem Menschen werden lassen, als den wir ihn kennen!

Da ist doch schon fast vergessen, dass für Craig angeblich ein wunderschöner, 64er Aston Martin auf Automatik umgerüstet werden musste, nur damit er damit 30 Sekunden durch den Film fährt… Naja, fast vergessen. Das hätte er nun auch noch lernen können. Vollidiot… ;)

Auf jeden Fall ein Lohnender Film mit typischen Bond-Elementen, neu ist -wie gesagt- die zwischenmenschliche Komponente. Nicht neu aber in dem Fall extrem: Das Product-Placement; Ford stellt den neuen Mondeo vor, der von Bond als Leihwagen chauffiert wird, die Szene sieht original so aus wie ein Autowerbespot – wird demnächst bestimmt auch so im Fernsehen laufen!

Sony-Ericsson rüstet ALLE Schauspieler im Film mit Handys aus, Aston Martin ist auch dabei, was aber okay ist, da Tradition… Der schöne DBS lebt leider -Bondtypisch- nicht lange, der hätte auch sinnvoller vernichtet werden können!

(Indem man mir die Schlüssel gibt zum Beispiel…)

Aber zusammenfassend kann ich nur sagen: Reingehen!


Das Oder-Stöckchen

November 24, 2006

Doro hat mich mit einem „Entweder-Oder-Stöckchen“ attackiert, ich erfülle also mal meine Pflicht als Aushilfscousin…

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Scharfer Abend…

November 19, 2006

Der ganz normale Wahnsinn eines Studentenlebens auch gestern: Um neun zu Larissa gelatscht, zusammen mit Jonny, Nico und ihr den guten Tankstellen-Wodka geholt, und ab dafür.

Dazu muss man sagen, dass Larissa die „perfekte“ Wohnlage in Braunschweig gefunden hat: Von ihrem Balkon aus blickt man direkt in die „Bruchstraße“, quasi die „Amüsiermeile“ von Braunschweig. (Vergleiche zur Reeperbahn verbieten sich, die ganze Bruchstraße ist keine 700m lang…)

Auf jeden Fall konnte man sich mit einer halben Flasche sauren Apfel im Kopf ganz gut auf den Balkon setzen und das muntere Treiben beobachten – leider weigerte sich mein Handy auf die Entfernung im Dunkeln scharfe Bilder zu schießen, sonst hätte ich auch das gerne dokumentiert…

Nachdem uns auch das zu langweilig wurde, beschlossen wir selbst ins Geschehen einzugreifen. Also klemmten wir drei Kerle uns Larissa unter den Arm und líefen selbst mal eine Runde durch die Puffsiedlung.

Dabei muss man Wissen, dass Frauen (also nicht-käufliche) dort nicht unbedingt willkommen sind! Die „Professionellen“ sitzen alle mehr oder weniger bekleidet hinter Glaskästen und trommeln dann wie wild an ihre…wie soll man sagen…“Käfige“. Gerüchte über Studentinnen, die bei einem Gang durch diese Straße mit Kaffee übergossen wurden, halten sich hartnäckig.

Jonny fühlte sich beim Anblick der -nicht immer so richtig attraktiven- Prostituierten an Schorsch, den Gorilla aus dem Nürnberger Zoo erinnert. Dieser würde -laut Jonny’s Aussage- auch hinter einer Glasscheibe sitzen, und wenn man in nur lange genug ansieht fange er an in der Nase zu bohren und seine Popel gegen die Scheibe zu schnippsen… (Ich freu’ mich schon auf die ersten Leute die nach Schorsch googeln und das hier finden…)

Auf den Schock brauchte nun auch Larissa erstmal das nächste Bier, so zogen wir weiter zur „1-Euro-Bar“. Doch halt. Bevor wir dort ankamen, gab es das nächste Erlebniss der übernatürlichen Art! Es erschien uns ein ca 1,90 Meter großer, rosa Hase. (Nein, wir haben keine Drogen genommen, es gibt Beweise!)

Rosa Karnickel die ersteRosa Karnickel die zweite

Das Karnickel erklärte uns, es müsse morgen heiraten und wäre dafür zwingend auf das Größenschild von Larissas BH angewiesen. War mir relativ Banane, Larissa gab ihr Schild auch gerne her. Nach langem Überlegen sehe ich mal davon ab, die Größe im Netz zu veröffentlichen!

Kurz darauf haben Jonny und ich beschlossen, das wir bis zum Vordiplom einmal in so einem Hasenkostüm ins Joker gehen werden! Wir machen uns dann kleine Namensschilder und gehen als „Stinky und Pain“, wobei der Franke „Stinky“ wird…

Zwei bis drei Bier später (die in der ein-Euro-Bar komischerweise 1,50€ kosten) zogen wir weiter, in der Hoffnung noch eine WG-Party zum Gratissaufen zu finden…

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Jonny und ich versuchten dann uns möglichst weit fortzubewegen, ohne den Gehweg oder die Straße zu berühren. Ein Baugerüst kam uns gerade recht, aus irgendeinem Grund haben wir überlebt.

Nachdem wir feststellen mussten, dass die Lichter im nächsten Studentenwohnheim nicht mehr brannten (es war halb vier, die waren entweder schon fertig oder die Polizei war einmal zu oft da…) gaben wir uns der nächsten sportlichen Herrausforderung hin:

Dem Versuch sämtliche Springbrunnen in Braunschweig zu erklimmen und uns dabei fotografieren zu lassen. Kennt ihr Braunschweig? Hier gibt es verdammt viele Springbrunnen! Und in manchen – man mag es kaum glauben – befindet sich gemeinerweise auch noch Wasser!

Wir sind die Könige der…naja, des Altstadtmarktes!

Daher stellten wir auch dieses Unterfangen ziemlich bald wieder ein… So führte unser Weg uns in die „Döneria“ (die machen die besten Döner in ganz Braunschweig, Schleichwerbung die Dritte…)

Jetzt kommt auch endlich die Überleitung zum Titel dieses Beitrags. Denn der Dönermann unseres Vertrauens setzte Nicos und meiner „Klar kannst du den scharf machen wir sind ja keine Mädchen“-Großkotzigkeit ein jähes Ende, als er uns spaßeshalber eine „richtige Männer-Pepperoni“ vorsetzte. Glücklicherweise war ich nicht so doof wie Nico und habe bloß die halbe gegessen! Ich hatte selten in einem derart betäubten Zustand solche Schmerzen…

Ich und Jonny - vor der PepperoniNico - unmittelbar nach der Pepperoni…


Eine Reservierung für einen, bitte!

November 17, 2006

Tja, mein Schicksal ist besiegelt. Es begegnete mir letzten Mittwoch an der Bushaltestelle. In Form einer älteren Dame, welcher das Universum aus unerfindlichen Gründen eingegeben hatte, mich noch vor meinem ersten Kaffee von der Seite anquatschen zu müssen.

Besagte Dame war Mitglied einer christlichen Gruppe, ich würde behaupten mit einem leichten Hang zum Fundamentalismus.

Jedenfalls war sie ihrer Meinung nach von höchster Stelle damit beauftragt worden, mit einer Plastiktüte durch Braunschweig zu laufen und Flyer eben dieser Organisation zu verteilen.

Vielleicht war es ein taktischer Fehler das Ding abzulehnen, vielleicht hätte ich es einfach nehmen und hinter ihrem Rücken wegwerfen sollen. Aber nein, ich sage natürlich das Schlimmste überhaupt: „Nein, danke!“

Daraufhin fühlte die -an sich recht sympathisch wirkende Frau- sich veranlasst mir die Sinnlosigkeit meiner „gottlosen Existenz“ und „fehlerhaften Lebensweise“ in aller Ausführlichkeit vorzuführen…

Da der sehnsüchtig erwartete Bus noch immer nicht zu sehen war, und es anscheinend so bald keine Fluchtmöglichkeit für mich gab, rettete ich mich -nach einem kurzen Kontrollblick auf ihre Brille, die auf eine massive Sehschwäche hindeutete- indem ich unauffällig die Kopfhörer wieder in meine Ohren beförderte.

Etwa 1 1/2 Lieder später war der Bus endlich da, doch auch die ältere Dame stand noch neben mir und redete auf meine bis dahin tauben Ohren ein, wobei sie mir in farbigsten Metaphern meine unausweichlichen, ewigen Qualen im Höllenfeuer schilderte.

Ein hervorragender Start in den Tag!

Um eines mal klarzustellen, und das ausnahmsweise ganz ohne Ironie und Sarkasmus: Ich habe absolut nichts gegen Religionen, nichts gegen das Christentum und nichts gegen Glauben! Aber es sollte immernoch jedem selbst überlassen werden, wie er sein Leben zu leben gedenkt!

Eine kurze, aus tiefster Überzeugung oder Sorge hervorgehende Art „Warnung“, dass mein Atheismus nach der christlichen Lehre falsch ist, hätte mich auch in keinster Art und Weise aufgeregt, ganz im Gegenteil!

Jemand der aus tiefster Überzeugung versucht seine Mitmenschen von seinem Konzept von „Glück“ zu begeistern, genießt meinen Respekt – solange er die Entscheidungsfreiheit seines Gegenübers auch akzeptiert!

Aber dieses herablasende „wenn-du-nicht-dann-wirst-du-Getue“ kann’s doch echt nicht sein, oder? Ich habe ja christliche, gläubige Freunde, die sich auch nicht den ganzen Tag damit beschäftigen, mich auf die Ewigkeit in der Hölle vorzubereiten!

Was soll’s, ich bin zwanzig, habe vermutlich noch ein paar Jahre vor mir und darüberhinaus eine Dachgeschosswohnung – vielleicht bin ich damit schonmal von der reinen Distanz dichter am Himmel als die Dame mit der Plastiktüte….


Jackpot!

November 17, 2006

Schneller als ich jemals zu träumen gewagt hätte, ist es passiert – eine Papierfliegerlandung auf dem Overheadprojektor des Audimax! Am 16.11. um 17:07 Uhr war es soweit. In der Mathe-Übung!

Ein -aus Datenschutzgründen nicht das Gesicht zeigendes- Foto

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unseres Helden ist beigefügt, ich bau dir noch einen Altar!

Früher als ich dachte kann ich nun also meinen Hut an der TU nehmen, denn nun ist das erklärte Ziel ja erreicht!

Vielleicht bleibe ich aber auch, und klammere mich an leichter zu erreichene Dinge – wie das Vordiplom!