The o2-Story – Part III

Januar 18, 2007

Immer wenn man denkt es könnte nicht mehr schlimmer werden, übertrifft mein neuer Anbieter sich wieder selbst! Nach dem letzten Beitrag habt ihr ja eine ungefähre Vorstellung davon, wie gut ich auf den Kundenservice von o2 zu sprechen bin!

Nun kam heute folgende Mail:

 

„Guten Tag Herr D.,
vielen Dank für ihre Mail und das Interesse an unseren Produkten und Services. Bitte entschuldigen sie die verspätete Antwort.
Wir gehen davon aus, das sich der Kontakt überschnitten hat und sie über ihren aktuellen Status informiert wurden.
Die neuesten Informationen, Tipps und Services erhalten sie im Internet unter (…)
Unter (…) finden sie eine Aufstellung dieser Services und der damit verbundenen Gebühren.
Danke für ihre Mithilfe!
Ihr o2-Team Germany“


Bald platzt mir hier aber gehörig der Arsch. Was ist den mein aktueller Status? Die Nicht-Freischaltung, die mir nicht mitgeteilt wurde? Die Freischaltung, welche mir per Brief bestätigt wurde? Oder die momentanen technischen Probleme, für die o2 aber nach eigener Angabe natürlich nichts kann?

Zumindest gibt es eine Änderung: Das Internet läuft jetzt manchmal eine ganze halbe Stunde, und das Telefon kündigt sein Nicht-Funktionieren seit Neuestem mit einem anderen Nicht-Freizeichen an! Auch eine Art von Fortschritt…


Das über eine Planetenrollengewindespindel betätigte Wagenkastenneigungssystem…

Januar 18, 2007

Es ist noch nicht sehr lange her, da beschwerte ich mich noch über eine Konstruktionsaufgabe: Das Führungsteil e335. Gestern nun erhielten wir unsere Semester-Abschlussaufgebe in „Grundlagen des Konstruierens“.

Die Jahrgänge vor uns mussten eine Ölmühle oder einen Bohrhammer konstruieren (beim letzteren ähnelten die Zeichnungen teils verdächtig den auf der Hilti-Homepage veröffentlichten Bauplänen… ;) )

Wir dürfen uns eine Konstruktion ausdenken, die dafür sorgt, dass der Wagenkasten eines ICEs sich in Kurven zur Seite neigt, was den Komfort steigert und höheres Kurventempo ermöglicht. An diesem Punkt ziehe ich jegliche Beschwerden über frühere Aufgaben zurück!

Die groben Umrisse sind dabei vorgegeben, wir müssen ein zweifach untersetztes Getriebe mit einem Elektromotor verbinden, dieser soll dann über ein Schneckengetriebe einen Hubzylinder antreiben. Wird dieser Zylinder ein- oder ausgefahren, wird der Wagenkörper entweder nach links oder rechts außen gedrückt.

Im Grunde also eine durchaus spannende Aufgebe, sie hat nur den ein oder anderern Haken. Erstmal die Aufgabe selbst; die ganze Konstruktion soll billig, sicher, langlebig, leicht und wartungsfreundlich sein. Nach den bisherigen Erfahrungen mit Notengebung in diesem Fach lässt das nur ein Ergebniss zu: Das Ganze wird am Ende in den Augen der Prüfer entweder zu teuer, zu unsicher, zu verschleißfreudig, zu schwer oder zu wartungsintensiv.

Chancen auf eine eins? Gleich null. Das vorletzte Semester (das mit der Ölmühle) schloss fast durchgängig mit 4,0 ab. So ist die Motivation dann von Anfang an nicht die beste, aber wir werden unser Bestes geben!

Das andere Problem ist das Timing. Immerhin werden noch bis zu fünf Klausuren geschrieben, da hat man weder Lust noch Zeit zum Zeichnen, wenn auf der anderen Seite die Polarkoordinaten-Darstellung von komplexen Zahlen wartet… Die Probeklausur in Mathe endete schon mit ca. 80% Durchfallquote, dabei waren die „ganz Schlechten“ überhaupt nicht da erschienen! (Ich auch nicht, denn ich bin a) schlecht und war da b) noch auf Krücken!)

Mal sehen, was das so wird…


CeeDee.wordpress Version II – aus grün wird blau!

Januar 18, 2007

Wie ihr seht habe ich das Erscheinungsbild meines Blogs geändert, hauptsächlich um die „Sidebar-Widgets“ mit den neuesten Kommenstaren und den anderen Angaben zu bekommen!

Ich war – was das angeht – etwas neidisch auf Doro und Jenni – die alte Oberfläche erlaubte solche Spielereien leider nicht!

Weiterhin viel Spaß beim Lesen, ich bastel noch etwas daran rum!


Kranke Typen

Januar 16, 2007

Okay, ich wollte euch ja ab und zu mit den Suchbegriffen auf dem Laufenden halten, mit denen mein Blog gefunden wurde. Hier also ein kleiner Zusammenschnitt meiner Favoriten aus den letzten Tagen:

  • „Bruchstraße Braunschweig“ (jeden Tag wieder)
  • „Braunschweig Essen umsonst“
  • „Hip-Hop verarscht“
  • „Weihnachten fett geworden“
  • „Deine Ex nackt“

Und: (das ist mein Liebling! ;) )

  • „Hunde Fickgeschichten“

Das Internet ist echt die Heimat von SEHR kranken Menschen… ;) Ach ja, das liegt übigens an der Geschichte „Krummer Hund„, nicht das ihr noch was Falsches von mir denkt….

Als kleines Update: Gestern (am 17.01.) Suchte Jemand nach „DAS SAU STUCK VON GEGENUEBER“ – wie der auf meine Seite gekommen ist, kann ich mir auch nicht erklären… :P


Bei ihnen war doch ein Techniker..?

Januar 15, 2007

Bald hab ich echt genug von Internet, Telefon und dem ganzen zivilisatorisch sinnvollen, aber leider extrem stressbehafteten Schrott!

Seit Samstag bin ich nun stolzer Besitzer eines o2-Routers. Ich habe diesen Ordnungsgemäß angeschlossen. Und -oh Wunder- er funktionierte! Ganze eineinhalb Tage lang. Naja, nicht zuverlässig und nicht halb so schnell wie versprochen. Aber er lief. Und ich schob diese Probleme gutgläubig auf Startschwierigkeiten!

Bis nun gestern das Telefon den Geist aufgab. Nicht nur teilweise (darüber würde ich mich ja garnicht mehr aufregen) sondern tutti kompletti. Der Router spuckte als Info sinngemäß aus: Keine Rufnummern zugewiesen. So rief ich also zu zehnten Mal bei der genialen, automatisierten Service-Hotline an, um mich von einer betont freundlichen Computerdame zum zehnten Mal durchs Menü zu einem „Profi aus dem DSL-Team“ verbinden lies.

Als die Verbindung in das (vermutlich irgendwo in Bulgarien stehende) Callcenter dann aufgebaut war, bekam ich (zum zehnten Mal) den Ratschlag „noch etwas zu warten“, nun aber erweitert um die Zusage, dass mich demnächst ein „Technischer Support-Mitarbeiter“ anrufen würde! By the way: Anglizismen sind Bullshit!

Dieser Anruf erfolgte heute Morgen, als ich mit Jonny auf dem Weg zur Mensa war. Das Gespräch verlief ungefähr so:

„Guten Tag Herr D., die Probleme mit ihrem Anschluss kommen daher, dass ihr alter Anbieter ihren Anschluss noch nicht freigegeben hat!“
„Aha. Ist aber merkwürdig. Die haben den Anschluss zum 29.12. dichtgemacht. Jetzt habe ich die Sachen von ihnen, das Ganze funktioniert zwei Tage und ist nun wieder hin. Das liegt an meinem alten Anbieter??“
„Naja, wir konnten ihren Anschluss bisher nicht freischalten, das müsste ihnen per Post mitgeteilt worden sein.“
„Nein, aber mir wurde per Post mitgeteilt, dass mein Anschluss ab dem 11.1. Freigeschaltet wurde!“
„Nein!“
„Doch!“
„Echt?“
„Jaha…“
„Aber bei ihnen war doch ein Techniker, den wir geschickt haben?“
„Bei mir war ein Brief. In dem stand das ein Techniker der Telekom bei mir war. Mich aber nicht angetroffen hat.“
„Ach, sie waren da nicht da?“
„Bin ich unter der Woche um acht generell selten…“
„Ja gut, dann versuchen wir das so schnell wie möglich zu richten…“

Ich glaub es hagelt! Was für ein herausragendes Beispiel für Inkompetenz und miese innerbetriebliche Kommunikationsstrukturen. Nach meinem Vordiplom saniere ich o2, da wartet eine Menge Arbeit! Bis dahin bleibt mir die nachbarliche WLAN-Verbindung – warum funktioniert die eigentlich?


Eigentlich dürfte das nicht weh tun…

Januar 15, 2007

Kennt ihr diese unheimlich hilfreichen Diagnosen? Ich war heute bei meinem Orthopäden, um mich röntgen zu lassen und vielleicht endlich zu erfahren, was denn nun mit meinen Knien nicht stimmt. Denn ich dachte bisher eigentlich immer, dass zwischen „tut weh“ und „ist kaputt“ ein gewisser Zusammenhang, wenn nicht sogar eine notwendige Bedingung herrscht…

Nun wurde ich aber eines Besseren belehrt! Nachdem ich mich (also meine Knie) in aller Gründlichkeit und aus allen Blickwinkeln hab durchleuchten lassen (Ich leuchte jetzt bestimmt im Dunkeln) erfuhr ich nach einiger Zeit meine Diagnose. Sie lautete ungefähr so: „Tja, da ist ja nichts dran. Ganz gesunde Knie… Hm, schonen sie die einfach noch ein wenig, bewegen sie sich aber trotzdem viel und dehnen sie sie ab und zu. Halten sie das etwas unter Beobachtung und wenn das nicht besser wird, müssen sie irgendwie mal Krankengymnastik machen oder so!“

Na denn. Dann weiß ich ja bescheid! Ich werde die Schmerzen jetzt einfach aus meiner Wahrnehmung verdrängen, denn es gibt ja keinen logischen Grund für ihre Existenz. Das ist ja einfach! Ich werde auch Arzt!

Obwohl ich in dem Moment beinahe Glücklich über die Nicht-Behandlung war! Denn in dem Behandlungsraum, in dem ich auf den Doc wartete, lagen zwei Spritzen der Größenordnung rum, mit der man meiner Meinung nach auch einen Buckelwal hätte Tollwutimpfen können. In meinem Kopf baute sich also die beängstigende Gleichung „2 Knie = 2 Spritzen“ auf… Aber das blieb mir dann ja erspart. Ich bin ja gesund.

Zumindest habe ich ja jetzt ein Paar Krücken, die kann man immer gebrauchen! Leider sind sie pottscheußlich, eine türkis-schwarz-rote Komposition aus Polymeren und Altmetall. Hätte ich geahnt, das meine Krankenkasse mir die schenkt! Denn nach zwei Tagen Benutzung durch mich dürfen diese nicht vom Arzt zurückgenommen werden. Sie könnten ja misshandelt und voller innerer Spannungsrisse sein, was den nächsten Patienten der sie benutzt, in akute Lebensgefahr brächte.

Also kaufen die Krankenkassen für jeden(!) Patienten ein eigenes Paar Krücken. Aber es geht ihnen dabei auch SO schlecht, dass ich armer Kassenpatient Praxisgebühr zahlen muss… Naja, ich denke mir meinen Teil!


O2 can’t do…

Januar 11, 2007

Und es läuft noch immer nicht! Kein Telefon, kein Internet. Nur nette Nachbarn, mit einem – leider unzuverlässigen – WLAN-Router…

Dafür hatte ich aber einen Zettel der Telekom im Briefkasten, mit dem Hinweis das man mich heute morgen nicht angetroffen habe. Welch Wunder. Vielleicht sollte man sich da auch vorher ankündigen! Vielleicht. Vielleicht hat die Telekom ja auch angerufen um dann festzustellen, dass der Anschluss, den sie reparieren sollen nicht funktioniert…

Jedenfalls hat O2 nun eine EMail bekommen, vielleicht schaffen die es ja das nächste Mal alles etwas besser zu koordinieren…


Ist doch kein Beinbruch…

Januar 11, 2007

Christoph auf Krücken, es ist soweit. Immerhin: Mit fast 21 zum ersten Mal! Aber der Reihe nach: Schon seit Längerem habe ich Probleme mit den Knien, taten gerade beim ewigen Rumgesitze im Audimax tierisch weh… Als ich heute Morgen dann kaum die Treppe runter gekommen bin, hab ich mich doch entschlossen zehn Euro in einen Orthopäden zu investieren…

Dieser hat mich erstmal nur per Ultraschall untersucht, dabei fand er eine Entzündung unter der linken Kniescheibe – das erklärt dann doch so Einiges… Nun habe ich also entzündungshemmende Medikamente verpasst bekommen, einen Zink-Leim-Verband und ein Paar Krücken.

Wobei die Krücken das Schlimmste sind! Wie gesagt, es ist das „erste Mal“, ich hab ja nicht geahnt wie nervig das ist! Dinge durch die Gegend tragen klappt zumindest nicht.. Was sich besonders in der Mensa negativ bemerkbar macht – schonmal versucht ein Tablett mit Krücken zu tragen?

Im Zweifelsfall wende ich mich da an Doro, die hat ja schon Erfahrung in der Pflege von gehbehinderten Exil-Itzehoeern;)

Und schließlich haben die Krücken auch Vorteile: Man bekommt immer einen Sitzplatz im Bus, der Busfahrer macht sich keinen Spaß daraus, schon anzufahren während man noch steht… Die Mitleiderfüllten Blicke der Kommolitoninen sind natürlich auch nicht zu verachten! Höhö…


Einmal 2000 Burger, bitte….

Januar 3, 2007

Gestern war mal wieder Action total in Braunschweig! Eine Gruppe Jugendlicher hatte sich zum Ziel gesetzt, den bisherigen Rekord im Burgermassenbestellen (lag angeblich bei 300 Stück) zu schlagen!

Also wurde im Internet dazu aufgefordert, sich um 17:00h bei der McDonalds-Filiale beim Packhof zu versammeln, in der Hoffnung 500 Teilnehmer zu mobilisieren. In dem festen Glauben, aufgrund des miesen Wetters niemanden dort anzutreffen und uns etwas über die Initiatoren lustig machen zu können, tingelten Carina, Sebastian, Klöpper und ich eben dorthin. Hungrig und zuversichtlich etwas zu Essen zu bekommen.

Aber wir wurden eines Besseren belehrt! Weit über 500 Teilnehmer, zwei Polizeipferde und diverse Schaulustige drängten sich vor der Filiale!

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Da wir allerdings nicht bereit waren, fünf Stunden auf einen – dafür wahrscheinlich frisch geschlachteten – Cheeseburger zu warten, machten wir uns bald darauf auf den Weg in Filiale Nummer zwei, denn unseren Burger wollten wir uns jetzt auch nicht mehr nehmen lassen.

So saßen wir also 20 Minuten später da, eigentlich vollgefressen und glücklich, als die Horden auch „unser“ Restaurant überrannten. Bestimmt 150 Jugendliche stürmten das Lokal, es kursierte die

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Zahl „2212″ als Momentaner Bestellstand! 2212 Burger. Na denn… Wir betrachteten das Schauspiel noch einige Zeit und gingen dann erstmal ein Bier trinken.

Unfassbar was man anrichten kann, wenn man so eine Aktion im Internet in Aussicht stellt… ;)