Heute habe ich gearbeitet. Ja, nun gehöre auch ich nicht mehr zu den ganz faulen Studenten. Denn anstatt nur rumzugammeln, zu Saufen und nichts für die Uni zu tun, werde ich ab sofort Saufen, nichts für die Uni tun und ein paar mal in der Woche arbeiten!
Arbeitsstelle meiner Wahl: Das Heimbs Café in Braunschweig! Hier spielt schon Jutta die „Saftschubse“ und schleppt fleißig Kaffee und Kuchen durch die Gegend, nun bin auch ich nach erfolgreichem Probearbeiten engagiert.
Allerdings nicht in den Schlossarkarden, Braunschweigs neuem Vorzeuge-Einkaufszentrum, sondern in einer Außenstelle. Genauer gesagt in einem Glaswürfel, der zeitweise in der Nähe des Doms aufgestellt wurde und neben dem kleinen Bistro auch eine Tauschbibliothek beherbergt. Jaaa, ich könnte jetzt erklären was das ist, was das soll und welcher Anspruch dahinter steckt. Aber das interessiert ja eh wieder keinen und ich hab auch keine Zeit, ich muss heute noch (wie oben erwähnt) saufen. Mit nichts für die Uni tun bin ich nämlich schon fertig.
Also weiter im Text. Es ist also kurz vor 11, das Thermometer steht auf knapp 30°C und die Sonne scheint. Was könnte da schöner sein als Arbeiten? So ziemlich alles, genau. Doch was meint ihr, ist das ERSTE, aber auch echt ALLERERSTE, was ein in der prallen Mittagssonne aufgestellter Glaswürfel mit fünf Metern Kantenlänge braucht? Na? Eine KLIMAANLAGE, genau! Und was genau wird wohl erst nächste Woche eingebaut? Naaaaa? Muss ich nichts zu sagen, oder?
Also schön. Das ursprünlich zum Arbeiten eingeplante weisse Hemd war nach ein Mal Milch aufschäumen und diversen Schleppereien noch vor der Eröffnung relativ transparent transpiriert, was mich dann doch dazu brachte, mir noch ein schwarzes, Schweißfleckenresistentes Poloshirt bei H&M zu kaufen. Damit war meine Sommermode perfekt: Lange, schwarze Hose, schwarzes Shirt und ‘ne Schürze – nicht, dass noch einer friert oder so!
Dem entsprechend gar gekocht bin ich jetzt, ich habe vermutlich mehr Wasser versoffen als verkauft. Das Arbeiten an sich ist aber super! Ich habe eine extrem coole und nette Cheffin, selbst erst Mitte zwanzig und sehr entspannt. Mit den Kollegen komme ich auch super zurecht, gerade weil viele Studenten da als Aushilfen arbeiten! Und so ein Tag schweißt ja auch zusammen (Harr harr, ein unfreiwilliger Wortwitz!)
Jetzt bin ich wie gesagt fertig und habe keine Lust mehr zu schreiben. Daher gibt’s noch nen ICQ-Dialog gratis dazu! Carina erkundigte sich nach meinem Befinden, endete mit einer sehr appetitlichen Diskussion über Nahrungsmittel:
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